Warum nimmt die Sonntagszeitung einen Startup-Unternehmer ins Visier? (mit Nachtrag vom 18. März 2014)

1. Journalismus heute

Leider ist dieses Beispiel nicht neu: Viele Berichte enthalten heute so viele Halb- und Unwahrheiten, weil alles derart schnell geht und sich ein Journalist oft gar nicht mehr an die Fakten halten will. Schliesslich ist ja auch all das Geschriebene schnell wieder verpufft und schon geht’s zum nächsten Artikel…

Ich stelle fest, dass viele Erlebnisse, die ich selbst hatte genau das belegen. Jüngstes Beispiel haben wir selbst bei politnetz.ch erlebt, wo die BZ schlicht falsche Informationen vom ehemaligen Geschäftsführer ohne vorherige Klärung abgegeben hat. Und es zeigt sich auch wieder einmal am Bericht über Beat Schillig – siehe unten!

2. Gesunder Wettbewerb und ist gut – aber sollte nie schmutzig geführt werden

Jede schmutzige Kampagne kann zu einem grossen Backfire werden. Was mich aber vor allem empört, ja schockiert, ist die Tatsache, dass dieser Bericht scheinbar von einem Wettbewerber (startups.ch) unterstützt, ja wohl gefördert wurde. Und schon gar nicht nachvollziehen kann ich, wie man einen solchen Artikel über einen Konkurrenten selbst im eigenen Blog veröffentlicht – ja sogar durch Zitate und Auskünfte, scheinbar eine falsche Darstellung fördert. Da herrscht eine Unternehmenskultur bei diesem Unternehmen, die unverträglich ist, mit einer pulsierenden Startup-Szene, wo es täglich um einen Wettkampf geht, gegen den Wettbewerb und für den eigenen Erfolg – jedoch nie über Diffamierung und Negativpresse des Konkurrenten!

Und gerade diese Berater-Firma startups.ch AG sollte ja eigentlich diesen Geist vorleben – ja Beispiel und Vorbild sein, für alle die Startups, die sie so sehr fördern wollen.

 

Wer sich in der Startup-Szene auskennt weiss, welchen grossen Beitrag das IFJ und venturelab, venturekick, alles Gründungen und Initiativen von Beat Schillig, geleistet haben.

Wider den Thesenjournalismus

Wie das IFJ Institut für Jungunternehmen und venturelab um ihren guten Ruf kämpfen.

Beat Schillig (49) ist Familienvater mit 2 Kindern und lebt in St.Gallen. Er gilt als unbescholtener Bürger, der sich, abgesehen von ein paar Parkbussen, bisher nichts zuschulden kommen liess. In den letzten 20 Jahren hat er als Unternehmer das IFJ Institut für Jungunternehmen aufgebaut und beschäftigt heute 20 Mitarbeiter. 2004 hat er mit seinem Team nach gewonnener Ausschreibung der KTI (Kommission für Technologie und Innovation) das Programm venturelab lanciert. Dieses nationale Trainingsprogramm für Hightech-Startups ist sehr erfolgreich. Zu seinem Lebenswerk gehört auch, dass er als Business Angel und Verwaltungsrat das Startup jobs.ch mit aufgebaut hat. Dieses wurde zuletzt für CHF 390 Millionen an Ringier und Tamedia verkauft. Den erzielten Gewinn hat er, seiner Leidenschaft fürs Unternehmertum folgend, wieder in diverse Startups investiert. 2012 wurde er von der SECA (The Swiss Private Equity & Corporate Finance Association) als Business Angel…

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