Social Network goes Mobile I

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Diese Woche ist San Francisco angesagt. Nach einigen tollen Sessions bei kyte (Neuer Release – kommt noch ein separater beitrag von mir) ging heute nun die Social Network Mobile Conference los. Darüber möchte ich einiges berichten, denn ich bin ja seit einiger Zeit an der Integration der mobilen Welt in Social Networks interessiert.

Die erste gute Session war heute morgen von Piczo und videoegg.
Das Thema und da sind wir hier schon direkt im Problem: Wie bringe ich meine User dazu überhaupt eine Applikation auf dem Handy zu nutzen. Der Weg dazu ist heute einfach zu lang und ein zu brutaler Wechsel in der Gewohnheit der Nutzer.

Die Bebo Strategie dazu ist Zug und Zug: Zuerst sende ich den User zum SMS, danach bringe ich ihn zu WAP. Danach wird der User feststellen, dass die WAP Applikation zu langsam ist und bringt ihn dann dazu die Applikation zu downloaden. Gmail ist dazu das beste Beispiel. Zudem hat jede Technologie ihren eigenen Use-Case.

Danach hat Jeremy Verba (CEO von Piczo) aufgezeigt, wo die Probleme der Monetarisierung liegen. Zum einen sind die Technologien noch nicht verfügbar, die eine entsprechende Distribution von Werbeformaten ermöglichen. Zudem sind noch keine Standardwerbeformate geboren und der wichtigste Punkt ist, dass die Werbeindustrie sich über die Möglichkeiten dieser Werbeformen noch gar keine Gedanken gemacht hat bzw. wenig Kenntnisse bestehen.

Meine Zusammenfassung ist:
Video und Mobile sind noch sehr früh bezüglich Monetarisierung
Die Wertschöpfungskette ist noch sehr fragmentiert
Die Aktionen, die gemacht werden sind noch sehr experimentell
Es ist noch sehr schwierig zu verkaufen

Ich glaube, dass die Geräte, also die neuen N95 oder iPhone etc. sehr viel zu dieser Entwicklung beitragen werden. Das heisst die Geräte bringen den User dazu, neue Dienste und mehr mobile Video Kommunikation zu nutzen. Dadurch wird auch die Verteilung von Werbung besser möglich. Ob aber die konventionelle Werbung wie wir sie vom Fernsehen oder Internet her kennen, das wirklich grosse Ding für das Handy sind bezweifle ich.

Ein Gedanke zu „Social Network goes Mobile I

  1. Peter, Du sprichst mir aus dem Herzen. Derzeit wird experimentiert. Das einfachste Interface – SMS – wird nicht zuletzt dank twitter als Terminalinterface zum Web salonfähig. Dank Blackberry kann ein breitere Nutzerschicht mobil seine emails bearbeiten. Die Anzahl der User, die über Ihr Handy über einen Browser mal schnell z.B. ein wiki aufrufen können ist noch klein aber wächst. Insgesamt ist richtig Bewegung in diesem Markt. Wie so häufig kleckert Google hier mal wieder nicht, sondern bringt richtig Dampf in den Kessel…

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