Live iPhone-Hype

Schaut Euch diesen Hype an: Der Pro-Blogger Scobleizer live aus Palo Alto in der Schlange vor dem Apple Store! Laut seinen Live Meldungen sind bereits über 60 Leute, die vor dem Laden warten und campieren…

http://www.kyte.tv/scobleizer

Im Chat wird von anderen Orten berichte, wo der Hype ähnlich ist. Zudem habe ich bei RTL gesehen, dass es da in New York tatsächlich Leute gibt, die bereits mehrere Tage vor dem Apple Store in NewYork campiert haben. Sie wurden immerhin laufend von Apple versorgt. Das ist schon marketing at its best, wenn man solche Bilder um die Welt jagen kann!

Angefügt: Hier noch eine interessante Umfrage zum iPhone bei Facebook

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Willst Du ein Unternehmen gründen?

Toller Beitrag von Atomico ein Ausschnitt aus einem Vortrag von Niklas Zennström anlässlich des „Zeitgeist“ Event über Unternehmertum und Unternehmen gründen, Motivation und fehlende Geschäftsmodelle…

Zu sehen hier!

Ein Must für alle die ein Unternehmen gründen wollen und zu hart über die Risiken nachdenken!

BTW: Ich liebe „I just never give up!“

Soll ich oder soll ich nicht?

Ich geb’s zu: Ich bin hin und her gerissen, ob ich einen MacBook kaufen soll oder nicht! Warum das? Seit ich Computer mein eigen nenne, hatte ich immer DOS oder später Windows basierte Computer unter meinen Fingern. Ich habe dabei alles mitgemacht und meistens sehr früh! Early Adopter halt! Gadget Freak!

Nun seid ich Vista auf meinem Vaio installierte, finde ich viele Neuerungen sehr gut – aber es gibt eben auch wieder einiges, das überhaupt nicht stimmt und nervt. Da wären mal die vielen Wireless Probleme. Es gibt haufenweise WLANs wo ich riesige Probleme habe zu connecten. Oder ich kaufe eine Mobile Festplatte für Backups. Die Treiber zur Festplatte werden weder gefunden, noch kann ich auf die Festplatte zugreifen. Die Verbindung und Mobile Center zum Sync mit dem Smartphone über Bluetooth funktioniert gar nicht – entnervt habe ich da nach Stunden Pröbeln aufgegeben.
Bin ich da Einzelfall?

Dann sehe ich die vielen MacBooks User mit zufriedenen Gesichter, die laufend in die WLAN Netze kommen ohne Probleme, die Geräte anschliessen und alles klappt! Oder täusche ich mich da etwa?

Was mich eigentlich im Moment am meisten vor einer Umstellung zurück hält, ist OneNote des neuen Office 2007. Ich brauche dieses Tool für alles und jedes. Dies ist schlicht genial. Aber vielleicht werde ich auch das hinter mich lassen müssen. Ich glaube ich schlafe nochmals darüber. Oder hat jemand einen starke Meinung oder Empfehlung dazu? 😉

Was machst Du? Und was mach ich?

 

Wieviel Struktur braucht ein Startup?

Dieses Thema hat mich in den letzten Monaten in verschiedenen Unternehmen beschäftigt. Natürlich kann man das Thema nicht einfach in einem kurzen Blogbeitrag abhandeln. Trotzdem möchte ich einen kurzen Versuch machen:

 

 

Was macht die Stärke bei einem Startup aus? FLEXIBILITÄT!

 

Kleines Team, jeder macht alles: Alle ziehen am gleichen Strick. Kommunikationswege sind kurz, Entscheidungen schnell von den Gründern direkt getroffen und kommuniziert.

 

 

Nun was geschieht aber, wenn das Unternehmen rasch wächst und das Team damit unübersichtlicher wird? Bereits bei einer Grösse von 20 – 30 Mitarbeitern sind plötzlich Teams zu bilden, Verantwortlichkeiten und Ziele festzulegen. Damit tun sich Gründer oft und junge Mitarbeiter erst recht schwer. Alles ging so easy als das Team noch klein war. Jeder trug Verantwortung, jeder konnte mitgestalten. Nun plötzlich sind neue Leute da, es kann nicht mehr jeder, überall mitmachen, sondern muss sich um eigene Gebiete kümmern. Die Gründer müssen gleichzeitig lernen, Verantwortung abzutreten und Vertrauen in die Mitarbeiter zu haben, dass diese ihren Job auch richtig, im Sinne der Unternehmensziele machen.

Dies alles sind nicht einfache Schritte. Es braucht dazu viel Disziplin und Aufmerksamkeit des Managements. Denn, eine rasch wachsende Unternehmung, organisiert sich nicht automatisch von selbst. Nein im Gegenteil, es braucht den klaren Willen der Gründer, welchen Grad an Organisation dem Unternehmen verordnet werden soll.

 

 

Entwicklungsprozess als Kernelement der Organisation

Neben interner Kommunikation, Aufbauorganisation und Sitzungswesen etc. habe ich festgestellt, dass vor allem in Softwareunternehmen, aber noch mehr bei Internet Unternehmen, der Entwicklungsprozess ein Kernelement der Organisation ist. Nicht nur hängen Qualität und strategische Weiterentwicklung von Produkten oder Plattformen stark von der Effizienz dieses Prozesses ab, sondern vor allem auch der Frustrationslevel der MitarbeiterInnen. Oft habe ich festgestellt, dass beim raschen wachsen von solchen Firmen, ein Graben zwischen Marketing/Verkauf und Entwicklung entsteht. Beidseits des Grabens werden Erwartungen nicht erfüllt, schlecht oder ungenügend kommuniziert, und wenn überhaupt, dann aneinander vorbei geredet. Dabei würde ein gut organisierter und durchgehender Entwicklungsprozess viel zur gemeinsamen Ausrichtung und Effizienzsteigerung beitragen. Aber wo beginnen und wie?

 

 

Ich habe bei verschiedenen Firmen hautnah erlebt, wie solche Prozesse gestaltet und eingeführt wurden. Zuletzt bei GenevaLogic nach der Vorgabe von RUP (Rational Unified Process). Dabei haben wir ganz einfach RUP als Leitfaden verstanden, den wir einfach haargenau auf unsere spezifischen Bedürfnisse angepasst haben. Bei der Gestaltung haben wir zwar alle Bereich miteinbezogen, aber schlussendlich hat der Projektleiter, Christian Räber, vor allem das Projekt so stark getrieben und so viel als Vorschläge vordefiniert, dass schlussendlich alle gefolgt sind. Hartnäckig und beharrlich hat er den Prozess eingeführt. Auch wenn er heute nicht mehr so ganz genau gelebt wird, wie er ursprünglich definiert wurde, so hat der gesamte Entwicklungsprozess GenevaLogic enorm effizienter und berechenbarer gemacht. Hatten wir früher oft Verspätungen bei Software Releases oder Qualitätsprobleme, so sind die Resultate heute um Faktoren besser. Zudem sind alle im Unternehmen weitesgehend informiert, was in der Entwicklung passiert und können auch entsprechend miteinbezogen werden.

 

Ich starte nächste Woche in einem Internetunternehmen, dass in den letzten Monaten enorm gewachsen ist ein ähnliches Projekt. Mal schauen wie sich da die Strukturierungen auswirken werden. Dabei ist mir auch bewusst, dass es gerade bei einem solch jungen Unternehmen auch gilt, die Balance zwischen Organisation und kreativem Chaos zu halten.

 

 

Ich habe aus diesem Grund einen neuen Tag in meinem Blog geschaffen „Organisation“. Ich werde von den Erkenntnissen des Projektes weiter berichten.

Noch Fragen?

Mit einem gewissen stolz, wurden gestern bei studiVZ die IVW (staatlich unabhängige, nicht kommerzielle und neutrale Prüfinstitution) Zahlen veröffentlicht. Mit 2,6 Milliarden Page Impressions im letzten Monat ist studiVZ Deutschlands meistfrequentierte Internetseite! Und das in etwas mehr als einem Jahr! Ok – Page Impressions alleine sind nicht der goldene Esel – das ist wohl allen bewusst. Trotzdem ist es ein deutliches Indiz was auf der Plattform abgeht. Mit den enormen Wachstumszahlen, die nach wie vor täglich erzielt werden, ist das Potential noch lange nicht ausgeschöpft.

Alle Kritiker, die noch im Dezember mit viel Getöse über stuidVZ hinweg zogen, sind heute auffällig ruhig! (Sorry, das musste ich los werden)

NOKIA und kyte

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Tolle Nachrichten aus San Francisco: NOKIA steigt bei kyte ein. Dies ist nicht einfach so eine News – sondern sehr strategisch und wichtig. Wer NOKIA kennt weiss, dass sich die Firma im Moment um 180 Grad dreht. Von einem puren Hardware-Handy-Hersteller-Vertreiber zu einer Service Unternehmung. NOKIA ist auch bekannt, sehr vorsichtig in Firmen zu investieren. Da kann deshalb diese Neuigkeit getrost als kleine Sensation gewertet werden.

Für kyte ist dies umso wichtiger, da der Zugang zu den Handys enorm wichtig ist, bietet kyte doch gerade diese Interaktion als USP an.