Marketing à la schülerVZ

schülerVZ hat gestern Nacht eine agressive Marketing Aktion durchgeführt: RTL berichtet in den Regional Nachrichten vom Anlass. An über 1000 Schulen wurden insgesamt eine Million Post-It Zettel von schülerVZ aufgeklebt. Dabei sollen die Schüler nun die Zettel verwenden um Wünsche und Anregungen auf die Zettel zu schreiben und sie danach an schülerVZ zurück zu senden.

Ich finde die Aktion eine unglaubliche Marketing Geschichte – sie wird, so denke ich zumindest, viel zu reden geben – mal sehen wie sie sich auf die Nutzerzahlen auswirken wird.

21 Gedanken zu „Marketing à la schülerVZ

  1. Nicht wirklich witzig. Ich wünsche Euch, dass alle Schulen sich die Kosten für die Reinigung von Euch ersetzen lassen und nicht einfach klein beigeben, nur weil’s nur ein paar Hundert Euro sind. Und ich wünsche Dir, dass Dir nachts jemand Dein Haus einsaut mit Aldi-Werbung.

  2. @Jonathan: Ich kann verstehen, wenn sich einige darüber aufregen, weil es ja wirklich eine aussergewöhnliche Aktion war. Jetzt aber so zu tun, wie dies ein Schwerverbrechen wäre, scheint mir auch übertrieben. Unsere Kinder und wir alle werden laufend mit Werbung zugekleistert – übrigens auch zuhause! Dies war nun mal eine etwas andere Aktion um Aufmerksamkeit zu erhalten. Ob es funktioniert ist ja dann noch eine andere Frage – da bin ich mir noch nicht so sicher!
    PS: Die Idee ist nicht etwa von mir!

  3. einfallsloses, billiges marketing das die naivitaet von jungen menschen ausnutzt. es gibt nette und wirkungsvolle aktionen…wer beraet denn die jungs?

  4. Niemand sagt, dass es ein Schwerverbrechen ist.

    Aber man verunstaltet einfach nicht ungefragt anderer Leute Eigentum, auch dann nicht wenn die es mit etwas Aufwand wieder sauber kriegen.

  5. Ei, Ei, Ei
    Sind den die aufgeregten kommentierenden Saubermänner alles Schweizer?

    Ich finde die Aktion aus folgenden Gründen genial:

    1. eine virtuelle Community agiert real.
    2. reale Interaktionen führen zu weiteren virtuellen Vernetzungen.

    Das ist virales Marketing pur. Kreativ geplant. Minimale Kosten. Für die zettelklebenden Studis sicher ein aufregendes Event. Kosten-Nutzen wohl in neuen Dimensionen….

    Mann wird ja hören, wieviel Post-it’s den Weg zurück gefunden haben.
    Wie stark die Community durch diese Aktion gewachsen ist, kann man daraus nicht ableiten.Aber wie virales Marketing funktionieren kann schon.

    Frage an Peter: Wer hat sich das ausgedacht?

  6. @Christian: Danke für Deinen Kommentar. Das hat mich von Anfang an an der Aktion fasziniert: virtuelle machen reale Aktion!
    Das Problem ist die Schule – da verstehen wir immer noch keinen Spass! Und ich meine dies nicht despektierlich – sondern es ist einfach so. Ich könnt hier viele solcher Beispiele aufzeigen. Wir hatten übrigens mal eine Idee, als Standbild bei unserer Schulsoftware Werbung einzublenden – damit hätten sich die Schulen locker ihre Computerräume finanzieren lassen können – diese Idee wurde hochkant verworfen und abgeschmettert.

    Nun die Aktion bei schuelerVZ wurde von Oliver Skopec und seinem Team geboren und durchgeführt. Das ganze Team und Oliver im speziellen, sind tolle, junge Unternehmer, die sehr verantwortungsvoll mit der Materie Social Network für Schüler umgehen. Das ganze Team macht viel Freude! Ich denke auch den Schülern auf schülerVZ!

  7. @Peter

    Schön zu hören, dass auch Du den Wert der Materie Social Network erkannt hast.
    Ich bin ausgebildeter Lehrer ohne diesbezügliche Berufspraxis.
    Aber mit Erfahrungen als Unternehmer mit einem motivierten Team. natürlich nicht so gross wie Schüler VZ…..

  8. Ich frage mich, wie die Kamera so flink bei den entsprechenden „Schauplätzen“ sein konnte. Abgemachte Sache zum 1. Mai?
    Naja

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  11. …tsstss…
    Gute Aktion um an Daten zu kommen, da fällt sicher einiges an Material für’s Marketing Dritter ab. So weit zum Thema gläserner Bürger (Schüler?). Was bei StudiVZ lief ist leider nicht mehr in den Medien präsent. Vielleicht wäre das:_Wer_macht_was_mit_meinen_Daten_ ja ein Thema was in den Schulen mit den Schülern zu klären ist.

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