Sex Sells – auch auf Social Networks

Read/WriteWeb, ein Tech Weblog von Richard MacManus, hat einen guten Beitrag über die Benutzung von „Fake Accounts“ in Social Networks gemacht.

Der Bericht zeigt gut auf, wie „Campari“ Social Networks wie MySpace, Youtube und andere benutzt hat um mit Fake Accounts Traffic auf eine Webseite zu generieren und damit eine ganze Werbekampagne aufgesetzt wurde.

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Das ganze Thema ist sehr kontrovers. Auf der einen Seite scheinen viele Nutzer diesen „added content“ zu mögen – auf alle Fälle zeigen dies die vielen Freundschaftsverlinkungen. Auch scheinen die Macher der beschriebenen Kampagne keine wahnsinnig negativen Feedbacks zu bekommen und sehr zufrieden zu sein.

Auf der anderen Seite will man ja gerade in einem Social Network echte Freundschaften oder Kontakte pflegen. Das sind Fake Accounts aus meiner persönlichen Sicht ein Übel. Zudem nutzen die Werber auch die Plattform ohne zu bezahlen.

In jedem Fall würde ich als Betreiber alles daran setzen um Fake Accounts zu identifizieren und zu bekämpfen. Trotzdem werden wir solche Formen des „Missbrauchs“ von Social Networks noch öfters sehen.

5 Gedanken zu „Sex Sells – auch auf Social Networks

  1. Wie bei Online Chats war es nur eine Frage der Zeit, bis sich fake characters massiv in den Social Networks ausbreiten. Ich wette, da gibt’s auch viele, die nicht kommerziell orientiert sind. Doch für die Website Promotion eröffnet dies neue Möglichkeiten, wie die zig Myspace Sites und einige Pioniere aus der TV- und Hollywood-Welt zeigen.

  2. @bugsierer: Ja, die Gründer von studiVZ haben einige gravierende Fehler gemacht.
    Aber soll man sie deshalb gleich komplett fertig machen.
    studiVZ ist ein junges Unternehmen, dass ein ganz tolles Team von MitarbeiterInnen hinter sich weiss. Alle kämpfen sie im Moment um die Plattform schnell und sicher zu machen.
    Ich verstehe, wenn einige sauer sind über die Vorfälle, aber daraus gerade das Todesurteil zu fällen und mit aller Gewalt gegen das Team vorzugehen verstehe ich in keiner Weise. Das verstösst gegen jedes Mass an Vernunft und zeigt auch die Ego-Geilheit der Kritiker, die sie den Gründern ja gerade vorwerfen.
    Also wenn Du da, mit mir diskutieren willst: Nicht über das Verhalten der Gründer – aber über das Team, die Plattform und das Unternehmen gerne!

  3. @ peter: die gründer haben nicht nur gravierende fehler gemacht, sie machen sie immer noch mit ihrer grottenschlechten pr auf dem blog. wie weit das alles dem unternehmen mittel- und langfristig schaden wird, kann ich nicht beurteilen, wird aber interessant zu beobachten sein. meine these (wenn ich wetten müsste): sudivz wird gestärkt aus dem knatsch rauskommen.
    +++ die angriffslust der blogosphäre resp. einzelner exponenten ist zwar massiv, aber keine überraschung. denn die angriffsfläche ist ja auch ungewöhnlich breit, es gibt ja nicht einfach ein problem, sondern gleich mehrere. +++ warum du in einer diskussion zwischen gründer und plattform/team unterscheiden willst, ist mir nicht klar. kann man das? das ist doch alles eines, ohne die gründer läuft doch da vorderhand mal gar nix. oder sehe ich da was verkehrt?

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