Peter Schüpbach - NewBorn Blog

28 Dezember 2007

Smava - ein gutes Jahr

Gespeichert unter: BusinessAngel, Internet, Investments, Web 2.0 — Peter Schuepbach @ 11:26 Uhr vormittags

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Da ich als Nicht-Einwohner in Deutschland ja aus gesetzlichen Gründen nicht bei Smava teilnehmen kann, muss ich als externer Beobachter darüber schreiben. Smava musste viele Hürden nehmen um endlich an den Start gehen zu können. 2007 war aber sicherlich ein gutes Jahr. Smava hat dabei bewiesen, dass das Modell nicht nur in England funktioniert sondern auch in Deutschland. Beinahe € 1,0 Mio. wurden laut der Marktplatzstatistik an Krediten vergeben.

Mein Lieblingskredit ist der hier! Ist doch einfach toll. Ich bin überzeugt, das gerade solche Fälle mit Smava enorm schnell und zufriedenstellend, sowohl für die Kreditgeber wie auch die Kreditnehmer abgewickelt werden können.

Laut Alexander Artopé (Geschäftsführer von Smava) will er im 2008 vor allem auf der Kreditnehmer-Seite schneller wachsen. Aufgrund der grossen Kreditgeber-Nachfrage ist ein grösseres Potential für mehr Kreditnehmer. Für mich erstaunlich - hätte ich doch gewettet, dass doch eher das Finden von genügend Geldgebern ein Problem darstellt. Sicherlich ist die tiefe Ausfallrate, wie auch die relativ gute Rentabilität ein guter Anreiz für Geldgeber.

21 Dezember 2007

Es ist viel passiert

Gespeichert unter: BusinessAngel, Internet, Investments, Technology Trends — Peter Schuepbach @ 10:03 Uhr vormittags

In den letzten Wochen ist enorm viel passiert:

1. Kyte hat Series B abgeschlossen: Ein schier übermächtiges Konsortium angeführt von Telefonica investiert $15Mio. in Kyte. Mit dabei sind auch DoCoMo, NOKIA, DFJ, Holtzbrinck sowie die Swisscom. Eine gewaltige Gruppe von Vertriebs- und Marktpower. Ich freue mich riesig fürDaniel Graf und sein Team, weil ich weiss was es heisst eine solche Runde zusammen zu bekommen! Gratulation! Ich bin überzeugt, dass da von Kyte und dieser strategischen Partnerschaft noch viel zu erwarten ist!

2. brands4friends hat eine Runde mit Mangrove abgeschlossen. Auch dieses Start-up ist ein absoluter Renner! Innerhalb von wenigen Wochen auf bereits 200′000 registrierte User zu kommen, dass muss man erst schaffen. Gratulation an Christian Heitmeyer und Constantin Bisanz und sein Team. Was die innerhalb der letzten Wochen aufgebaut haben ist beeindruckend.

3. restorm.com hat sich funktional und inhaltlich in den letzten Wochen enorm entwickelt. Jede Woche kommen neue starke Möglichkeiten dazu. Zum ersten Mal ist es mir möglich direkt meine Fanmitgliedschaften zu Bands und Musiker zu verwalten. Zudem kann endlich jede Band direkt mit den Fans kommunizieren. restorm ist damit die erste, echte Plattform die Bands, Fans, Labels und Venues/Clubs zusammenführt und damit allen Teilnehmern eine echte 360° Verwertung ermöglicht.

18 Dezember 2007

Lange nichts mehr geschrieben

Gespeichert unter: Internet, Personal Experiences — Peter Schuepbach @ 9:07 Uhr nachmittags

Ja - mein Blog ist wieder zurück! Die letzten zwei bis drei Monate waren echt unglaublich. Ich bin nur noch in Flugzeugen oder Zügen gesessen und bin von Meeting zu Meeting gehoppt… Dazwischen habe ich nicht mal mehr die Musse gefunden, von den vielen Eindrücken, die ich in den letzten Wochen und Monate gesammelt habe, etwas nieder zu schreiben.

Nun, ich werde versuchen in der ruhigeren Zeit, die vor uns liegt, das Viele zu verarbeiten. Wie ich hoffe, auch mit einigen interessanten Beiträgen in meinem Blog.

Video immer wie beliebter - und die Hardware?

Gespeichert unter: Internet, Technology Trends, Web 2.0 — Peter Schuepbach @ 9:02 Uhr nachmittags

Die neuen Möglichkeiten sind atemberauschend: Schnell mit dem Handy ein Bild oder Video Sequenz aufnehmen, abmischen und hochladen auf Youtube, MyVideo oder Kyte. Nichts einfacher als das. Die Videos boomen. Alles wird einfach schnell aufgenommen und unter den Freunden ausgetauscht. Multimedia Chat löst den normalen Chat ab. Während sich andere noch über Social Networks und deren Wachstum unterhalten, jagt der nächste Schnellzug der Datenkommunikation heran. Und zwar so gewaltig wie keine andere Kommunikation vorher.

Ich bin überzeugt, dass die Videokommunikation, schon in ein paar Jahren, die Sprachkommunikation in ihrer Bedeutung abgelösen wird. Dass dies gelingt, dazu investieren Handyhersteller, Kamerahersteller und Telekommunikationsunternehmen riesige Summen.Und trotzdem: Nach wie vor ist es heute immer noch äusserst mühsam, die Bilder von unterwegs auch ins Internet zu bringen. Komplexe Menüstrukturen auf den Handys oder mühsame Überspielung der Aufnahmen auf den Computer sind nicht massentauglich.

Aber schon steht die nächste Generation solcher Geräte bereit. Nokia bereitet genau in diesem Bereich eine grosse Offensive vor. Verschiedene Kamerahersteller sind daran reine Mobile-Video-Geräte auf den Markt zu bringen, wie beispielsweise das neue Samsung MX10 Memory Camcorder.Eine Lücke gibt es aber noch - die so noch nicht gefüllt ist: Die Lücke zwischen Video-Handy und Videokameras, die individuelles Fashion-Statement, Ease-of-Use, (Wireless) Web-Upload und Eignung für Outdoor-Gebrauch (Trendsport, Urlaub, Konzerte, Parties) beinhaltet.Ich hatte das Privileg letzte Woche ein Team aus Skandinavien kennen zu lernen, dass mit einem neuen Produkt genau diese Lücke füllen will. Das Konzept ist sehr gut und adressiert genau die Zielgruppe.

Die grosse Frage ist: Kann man neben den grossen Playern ein solches Projekt (Herstellung und Vertrieb) erfolgreich stemmen? Bin sehr gespannt wie es da weitergeht.

Eines ist sicher: Die Videokommunikation ist die Kommunikation der Zukunft! Nicht heute - aber morgen.

9 November 2007

Guter Beitrag “Business Angel”

Gespeichert unter: Best Practices, Investments, Personal Experiences — Peter Schuepbach @ 5:28 Uhr nachmittags

Ich habe am Mittwoch an einem von b-2-v und ASBAN organisierten Anlass in Bad Ragaz teilgenommen. Zielpublikum waren “neue” Business Angel. Vermittelt wurden die Basics eines professionellen Business Angels. Ich habe anlässlich eines von Florian Schweitzer organisierten Abendessens einen “Kaminfeuer Talk” gegeben… Nun leider waren nicht sehr viele der angemeldeten Gäste erscheinen (ich hoffe dies lag nicht an mir), trotzdem habe ich einen tollen Abend verbracht mit sehr guten und interessanten Gesprächen.

Es wäre sehr gut, wenn noch mehr gestandene Schweizer UnternehmerInnen ihr profundes Wissen und ein bisschen Geld professionell im Bereich “Early Stage Investments” als Business Angel einbringen würden.

Zum Thema Business Angel habe ich zudem bei Gründerszene noch einen guten Beitrag für UnternehmerInnen, oder solche dies es werden wollen,  gefunden - hier mehr dazu.

30 Oktober 2007

Halloween time

Gespeichert unter: Personal Experiences — Peter Schuepbach @ 2:40 Uhr nachmittags

Selbst in den den Konferenzräumen von DFJ macht Halloween nicht halt. Mitten in dem Boardmeeting von kyte musste Tim Draper die Sitzung verlassen. Er hatte seine traditionelle Rolle in der hausinternen Halloween Party für alle Kinder der DFJ Angestellten zu übernehmen. Aber seht selbst ;-)

18 Oktober 2007

Live vom Mobile Business Forum in Bern

Gespeichert unter: Personal Experiences, Projects, Technology Trends — Peter Schuepbach @ 11:22 Uhr vormittags

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Heute findet das Mobile Business Forum in Bern statt. Ich habe da natürlich kyte präsentiert und die Besucher animiert Fotos auf den speziell eingerichteten Kanal zu posten. Bei den anschliessenden Gesprächen ist ein grosses Thema immer wieder präsent: FLAT RATE (nein nicht Flat TAX!). Viele der Besucher, die selbst Lösungen anbieten oder einbinden wollen, sind an einer weiteren und breiteren Verbreitung gestört, da es für mobile Datendienste keine Flat Rates zur Verfügung stehen.

Aus meiner Sicht ist dies ein enormes Hindernis für die Verbreitung von weitergehenden Diensten auf dem Handy. Bei kyte ist man natürlich sehr an solchen Flate Rates interessiert. Dazu haben wir auch entsprechende Verhandlungen bereits aufgenommen. Uns unterstützt natürlich Swisscom damit, das kyte im Moment noch gratis gebraucht werden kann - also keine Gebühren anfallen. In Deutschland sieht die Situation besser aus. Da sind viele neue Flate Rates in der Pipeline - sowohl von den grossen Anbietern wie auch von neuen MVNO Anbietern.

Der Druck hier in der Schweiz wird also wachsen - auch durch das iPhone, dass Daten-Flate-Rate erfordert.

Mehr Infos zu dem Forum: hier

17 Oktober 2007

Ein Berg voll Zucker – Zuckerberg

Gespeichert unter: Internet, Social Software, Technology Trends, Web 2.0 — Peter Schuepbach @ 7:47 Uhr nachmittags

Bei meiner kurzen Visite im Silicon Valley kann ich eines vermelden: ALLE reden nur von FACEBOOK! „The next big thing“ oder „The next Google“ oder in der Financial Times „Route to Social Success“. Facebook ist in aller Munde. Einige sind der Meinung, dass Facebook schon heute 8 – 10 Mia. Dollar wert ist. Ich erinnere mich noch an den letzen Dezember, als man noch über den Wert von Social Networks diskutierte und ungläubig die vermeintlichen Kaufangebote von Yahoo für Facebook oder die Übernahme von studiVZ durch Holtzbrinck mit Unglauben kommentierte.

Fakt ist: Facebook ist heute schon die weltweite grösste Fotoseite – grösser als Flickr. Nun aber zurück zu der endlosen Frage: Wie wird dieses unglaubliche Wachstum und Nutzung der User zu Geld gemacht? Die Antwort gab Mark Zuckerberg gleich selbst: „Targeted Advertising“. Ein Social Network hat den grossen Vorteil, dass seine registrierten User alle persönlichen Daten preisgeben. Dadurch haben die Social Networks einen riesigen Vorteil in der Monetarisierung gegenüber den üblichen grossen Portalen. Dort muss mit sehr viel Aufwand (Wunderloop oder Nugg.ad beispielsweise) versucht werden, ein Profil der User anzulegen, um dadurch in der Lage zu sein, einem männlichen Nutzer keine Tampon Werbung einzublenden.

Das grosse Potential der Social Networks liegt also in den Daten seiner Nutzer. Keine wirkliche Weisheit! Aber diese Daten sind auch für Dritte Gold wert. Warum denn, soll nicht in Zukunft das Social Network die Cookies und damit die Kundendaten an Werbetreibende weiter verkaufen? Dazu braucht es kein Doubleclick sondern nur die eigene technische Voraussetzung. Damit könnten Social Networks eine Vorreiterrolle für “Targetted Marketing” übernehmen können – und zwar auch für Dritt-Seiten, die nicht über diese Daten direkt verfügen. Dies wäre ein ganz interessanter Ansatz und erlaubt den SN das Tor zum User zu sein.

Das verrückte aber ist, dass Mark Zuckerberg dieses ganze Unterfangen mit ganzen 23 Jahren sehr professionell vorantreibt. Aus mir bekannten Quellen, hat er zwar die erste Management Generation so verärgert, dass die gleich wieder ging. Danach aber einen Executive Coach akzeptiert, der ihn während mehr als 18 Monaten eng betreute und so weit brachte, dass er heute sehr professionell sein Unternehmen führt. Chapeau!!!

25 September 2007

Monetarisierung von Social Networks

Gespeichert unter: Social Networking, Social Software — Peter Schuepbach @ 10:38 Uhr vormittags

Ich habe schon mehrere Posts gemacht bezüglich Werthaltigkeit und Bewertung von Social Networks. Da kamem immer wieder Fragen auf bezüglich der Monetarisierungsmöglichkeiten. Die Diskussion auch in anderen Blogs geht dahin, in wie weit, der riesige Berg von PIs (Page Impressions) überhaupt vermarktet werden kann. Der grosse Vorteil von Social Networks gegenüber anderen grossen Portalen, sind die Daten der Nutzer, die für die Werbeschaltung zur Verfügung stehen. Das heisst, dass Targeting Advertising zum ersten Mal umfassend möglich wird.

Dort liegen die grossen Chancen und das enorme Potential von Social Networks. Alleine die TKP Preise können bei zielgerichteten Werbeschaltungen um das 3 bis 5-fache gesteigert werden! Das heisst Rasierschaum-Werbung erhält nur wer auch männlich ist und innerhalb eines Zielalters liegt. Die Tampon-Werbung nur Frauen und die Aktion von Konzert Tickets in Zürich nur Benutzer mit Wohnort Zürich und Umgebung. Das ist der erste Schritt um hoch akzeptable, also auch für den Nutzer interessante und akzeptable Werbung zu schalten und damit auch die Erfolgsrate enorm zu steigern. Das sind Werbevoraussetzungen, die eigentlich jeder Werber schon seit ewigen Zeiten sucht. Seine Zielgruppe direkt ansprechen zu können.

21 September 2007

Über den Wolken…

Gespeichert unter: Personal Experiences — Peter Schuepbach @ 9:23 Uhr vormittags

Ich habe zwei Gläser Rotwein und nun den tollen Port-Wein intus. Unter mir die endlosen Weiten von Mittelamerika und Kanada. Im Ohr Alan Parsons Project (wer das googlen muss, ist zu jung für diesen Blogbeitrag). Ein wohliges Gefühl überkommt mich. Mit der Welt im Gleichgewicht zu sein. Zufriedenheit über was geschafft ist. Es sind so rare Momente, wo man Reflektieren kann. Teilweise auch irrational – aber das ist egal. Es sind so Momente, die ich geniesse. Ganz konzentriert auf was ist. Warum passiert mir das meistens, wenn ich aus San Francisco zurück fliege? Gute Frage. Hat Felix mit seinem Kommentar doch recht: Ist das Silicon Valley und Palo Alto irgendwie verhext? Positiv mit Energie geladen? Ich weiss es nicht. Aber irgend etwas muss da dran sein. Wenn man auf den Hügeln von Menlo Park steht (bei den Büros von DFJ), bei der Cafe Latte im University Cafe oder auf dem Campus von Stanford. Es überkommt einem schon manchmal so ein spezielles Gefühl, dass hier was besonders geschaffen wird.

Wenn ich das so nochmals lese, tönt das schon fast kitschig - aber es ist eben authentisch - weil ich es wirlich im Flieger geschrieben habe. Na ja, an alle Europäer: Wo meint Ihr den gibt es so Plätze oder Orte, wo es ähnlich knistert?

Hier noch einige Impressionen von über den Wolken - die weiten des Mittleren Westens USA und der Osten von Kanada.
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Die ganze Show der “Über den Wolken Fotos” hier.

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