Ich bin in der Endphase der Vorbereitung meines Marathons 2006, dem New York Marathon. Es ist meine vierte Teilnahme an diesem Grossanlass und ich habe seit Anfang Jahr auf dieses Ereignis trainiert. Ich gebe es zu: Seit einigen Jahren, was ich mir vorher nie hätte vorstellen können, bin ich ein begeisterter Jogger.
Nun werden einige sagen: „Marathon laufen, das könnte ich nie!“ Falsch! Wie so oft ist es nur eine Frage des Trainings und des Willens. Gut ich geb’s zu, es braucht oft auch eine grosse Portion Überwindung. Gerade wenn es kalt oder nass ist und man weiss, dass man gerade jetzt einen langen Dauerlauf machen muss.
Ich habe mir oft überlegt, dass eigentlich ein Marathon laufen viel mit Start-up und Unternehmertum zu tun hat. Man arbeitet hart und lange auf ein Ziel zu. Es geht auf und ab, es gibt Hochs und Tiefs, innere und äussere Widerstände und es kann auch mal weh tun. Aber die persönliche Befriedigung am Ende, das Erlebnis insgesamt ist unbeschreiblich. Und es ist immer wieder verblüffend, was man eigentlich leisten kann.
Also, wieder mal Allen die mitten im Start-up-Marathon oder einem anderen Marathon drin sind: Durchhalten und Weitermachen – das Ziel ist nicht mehr weit. Oder, wie’s jeweils im Central Park tönt: „Your looking good – Go Go Go!“
Für alle, die ein bisschen Feeling vom NYC Marathon erleben wollen – hier per Video.

Ich wünsche alles Gute. Du siehst gut aus – toi, toi, toi. (Und danke für die schöne Startup-Metapher. Nach fast einem Jahr tüfteln kann ich sagen: Nicht aufzugeben ist wirklich etwas vom Wichtigsten…)
Kommentar von Arne Völker — 1 November 2006 @ 1:21
Huch, der 5. November ist ja schon bald
. Viel Erfolg und grüss mir NYC!
Kommentar von Remo Uherek — 1 November 2006 @ 7:35
Herzlichen Dank allen für die Wünsche für den NYC Marathon – ich werde sie gebrauchen können
Kommentar von Peter Schuepbach — 1 November 2006 @ 9:00
… ja, Marathon ist wie Start-Up. Auch in anderer Hinsicht: Kaum im Ziel, ist das Ende des Business-Plans erstmal erreicht und es gilt, sich neue Aufgaben zu setzen. Existenzsicherung heißt es in der rauhen Wirtschaftswelt, bei der Lauferei habe ich keine Entsprechung.
Ich wünsche Dir einen großartigen Lauf – und großartigere Läufe danach!
Gruß Guido
Kommentar von Guido — 2 November 2006 @ 9:58
@Guiodo: Danke für die Wünsche. Ja was passiert nach dem Erreichen des Ziels? Man steckt sich neue Ziele – oder? Vielleicht sogar noch ehrgeizigere… Das ist in der Wirtschaft nicht anders. Wer was bewegen will, der wird immer wieder den Ehrgeiz haben etwas noch Anspruchvolleres zu erreichen. Das treibt und vorwärts. In diesem Sinne – erfolgreiches Unternehmen!
Kommentar von Peter Schuepbach — 3 November 2006 @ 1:01
Pegu, dänk dra, dr Wecker z’stöuä. Süsch muesch wider ohni Zmorge a start – und das git Buuchweh…. Häbs guät, gniess dr groove und wie immer: Gring ufe u seckle… uz und andrea
Kommentar von Zurlinden-Gfeller — 4 November 2006 @ 12:27
Und, wie wars? Heil im Central Park angekommen?
Kommentar von Remo Uherek — 5 November 2006 @ 11:02