Peter Schüpbach – NewBorn Blog

29 August 2006

Siebenstellig: Internet-Startup Hitflip bekommt Kapital

Gespeichert unter: BusinessAngel, Internet, Investments, Start-up's, Web 2.0 — Peter Schuepbach @ 6:09

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Pressemitteilung von Hitflip:

Die Medientauschbörse realisiert Finanzierungsrunde mit prominenten Investoren

Köln, 31.08.2006 – Die Hitflip Media Trading GmbH, Betreiber der Internet-Tauschplattform für Medienprodukte www.hitflip.de, gewinnt namhafte Investoren. Mit der siebenstelligen Summe will das heiß gehandelte Startup vielfältige Web 2.0-Elemente in ihr Angebot einbauen, das Marketing in Deutschland intensivieren und mit Österreich sowie Großbritannien die ersten internationalen Märkte erobern. Die im Sommer 2005 gestartete Internetbörse bringt Anbieter mit Interessenten für Medien wie DVDs, Musik-CDs, Bücher oder Computerspiele zusammen und ermöglicht gegen Zahlung von 99 Cent einen sicheren und legalen Tausch. Aktuell stehen mehr als 100.000 Angebote zur Verfügung, die Hitflip-Community wächst monatlich um rund 30%.

Ende Medienmitteilung

Ich freue mich, dass ich da mit dabei bin. Ich bin, wie man aus meinen früheren Blogbeiträgen ja unschwer erkennen konnte, ein grosser Fan von Hitflip. Das ist aber nicht die ganze Wahrheit. Ich könnte mir auch längerfristig vorstellen, dass solche Technologien auch in der Bildung eingesetzt werden könnte. Zum Beispiel zum Austausch von Bildungsmedien in Schulen oder in Schulbezirken oder sogar in weiteren Kreisen. Wir werden dies in naher Zukunft mit dem Management von Hitflip besprechen. Auf alle Fälle freue ich mich, Hitflip aktiv im weiteren Ausbau begleiten zu können.

GenevaLogic on the move

Gespeichert unter: Personal Experiences — Peter Schuepbach @ 2:29

Letzten Freitag war es nun soweit: Die ganze Firma GenevaLogic ist umgezogen. Ungefähr 25 Arbeitsplätze und die ganze Infrastruktur wurden in nur zwei Tagen von Madiswil nach Langenthal an den neuen Sandort gezügelt und alles neu installiert. Eine Monsterleistung zu der alle beigetragen haben.

Die neuen Büros sind nun viel geräumiger und bieten viel mehr Ausbaumöglichkeiten. Zudem haben wir über den Dächern von Langenthal eine tolle Aussicht und eine Dachterasse vom feinsten. Hier einige Impressionen von unserem Hoffotograf Daniel Lanz:

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23 August 2006

ICT Förderung, E-Government und Bildung

Gespeichert unter: Education, Personal Experiences, Technology Trends — Peter Schuepbach @ 10:49

Ich weiss gar nicht so recht wo anfangen. Der Bericht von Beat Kappeler in der „NZZ am Sonntag“ (Online nicht verfügbar) hat mich wirklich geärgert. Ich schätze die liberale Haltung von Herr Kappeler sehr und seine Kolumnen sind oftmals sehr gut. Aber dieses Mal hat er tüchtig daneben gegriffen. Scheinbar ist im nicht bewusst, oder bekannt, welchen Stellenwert die ICT einnimmt und wie sie sich laufend verändert. Für die, die den Bericht nicht gelesen haben, hier einige Aussagen:

„Während angelsächsische Jungmänner Internetfirmen wie Google, Ebay, Skype oder MySpace aus dem Nichts erschaffen, will die Schweizer CVP dem Staat die Rolle des Schrittmachers erteilen, um die Chance Wissensgesellschaft zu packen.“

Und zu der Forderung der CVP die Schweiz soll der Topstandort für Informations- und Kommunikationstechnologien in Europa werden: „Einerseits bedeutet dies gar nichts, weil die Spitze des Fortschritts bereits in den Vereinigten Staaten liegt, nicht in Europa, und anderseits streben ETH-Forscher und Praktiker in den Firmen heute auch anderes an, etwa die Spitze der Nanotechnik.“ „… in der Mechanik und Automatik ist die Schweizer Wirtschaft Weltspitze…“

Zu der Forderung des Papiers der CVP nach „jedem Schüler ein PC“: „… Die Fähigkeiten dazu erwirbt der Schüler mit Lesen, Schreiben, Rechnen und mit perfekten Englishkentnissen, nicht mit gratis hingestellten Gerätchen. „Back to the basics“ muss die Devise in der Schule sein. Und ob die Schweiz im Jahre 2015 eine grosse Biotechnik-Macht sein wird oder ein Zentrum für Nanotechnik oder aber der Informatik – dies entscheiden die gut ausgebildeten Schüler sowie gute Standorte.“

Erstens, Herr Kappeler, Skype ist eine echte Europäische Erfindung – keine angelsächsische.

Zweitens, hat meine Tochter (4. Schuljahr) nach wie vor keinen PC im Unterricht. Das einzige „Gerätchen“ ist ein uralter PC, der kaum mehr läuft – ihn gebrauchen würde wohl niemand mehr wollen – es ist ein alter Pentium II noch aus dem letzten Jahrhundert.

Drittens, warum wohl sind die Rahmenbedingungen für viele Start-up’s im Bereich Informationstechnologien in den USA derart gut? Im Bereich Technologieeinsatz in der Schule ist die USA Europa und insbesondere der Schweiz um Meilen (Jahre) voraus. Einfach mal eine Zahl: Auf einen PC in der durchschnittlichen US Schule kommen gerade mal 3,5 Schüler, in einigen Staaten sogar unter 2 Schüler! Und in der Schweiz? 11 bis 15 Schüler! Aber für sie ist ja wichtig, dass sie Lesen und Schreiben lernen – gerade so wie vor 100 Jahren: „Back to the Basics“ – was würden da wohl die Forscher bei der Gentechnologie sagen oder in neuen Forschungsprogrammen der ETH für die Nanotechnologie, wo der Einsatz von PC und der trainierte Umgang mit entsprechenden Softwareentwicklungenfür Forschungsprojekte und Resultate entscheidend sind?

Verstehen Sie mich richtig: Die Diskussion und Sensibilisierung welche Bedeutung der Einsatz von Technologie in der Bildung hat, widerspiegelt sich genau in solchen Äusserungen. iPod und Podcasting erlauben es dem US Schüler, die Lektion vom Lehrer nochmals nachzuverfolgen, PC und kollaborative Webdienste ermöglichen es dem Schüler auch nach dem Unterricht mit der Lehrerin Fragen austauschen zu können. Eltern können direkt mit Lehrern kommunizieren und sind in das Schulsystem voll eingebunden. Das sind wahre private Initiativen. Ich als Elternteil will in die Bildung meines Kindes involviert sein. Ich will mithelfen können, meine Tochter anregen können, im Sinne der Schule zu lernen und zwar basierend auf neuen und zugänglichen Informationsquellen, beispielsweise das Internet. Dazu braucht es mutige und innovative LehrerInnen, Schulen und die bei uns nun mal notwendige Unterstützung der Politik. Leider haben die Eltern in unserem Schulsystem nur indirekt etwas zu sagen. Gerade deshalb braucht es die Gesellschaft, die erkennt, dass die Wissensgesellschaft beim Kind anfängt. Dort sind Beat Kappelers neuen Nanotech-Forscherinnen, da sind die neuen Generationen von Bio- und Genforschern, da sind die nächsten Skype- oder MySpace-Erfinder – aber nur, wenn sie mit der neuen Materie vertraut gemacht werden und sie von Beginn weg richtig einzusetzen wissen.

Was Beat Kappeler in seinem Bericht nicht erkennt, ist die Tatsache, dass in der Schule die „Single Source of Information“ schon lange weg ist. Die heutigen Schüler spielen virtuell mit Kameraden weltweit im Internet, suchen sich neue Informationen zuhause auf Webseiten von geolino.de oder lernen spielend auf toggolino-clever.de. Aber alles ungeführt und von vielen Lehrern kaum oder gar nicht begleitet. UND nicht alle können leider zuhause surfen. Es entsteht eine Zweiklassengesellschaft, von solchen mit Zugang zu Informationen, sprich Internet, und solchen, die ihn nicht haben.

Ich begrüsse die Thematisierung der Technologie in der Schule durch die CVP. Und zwar nicht nur aus Eigeninteresse heraus (der Schweizermarkt ist weniger als 10% unseres Umsatzes). In der Schweizer Bildungslandschaft, mit ihrem Föderalismus und staatlicher Lenke, hat eben gerade der Staat, und damit die Politik, die Pflicht, den Takt bezüglich des Einsatzes neuer Lehrmedien und Technologien in den Schulen stark vorzugeben. Ich wünschte mir, dass diese Pflicht von allen viel ernster genommen würde.

In der Schule von heute geht es also nicht nur um Lesen und Schreiben lernen. Es geht auch nicht um Gratisgerätchen. Es geht darum, dass die Schulen stärker gezwungen werden, Technologie im Unterricht gezielt und wissend (heisst für mich ausgebildet) einzusetzen. Das Resultat sind Kinder, die lernen, die verfügbaren Technologien zum Lernen richtig einzusetzen, und viel wichtiger noch, die motiviert werden, Neues zu erforschen, beispielsweise im Internet oder in Wikipedia. Und dies vom Kindergarten an.

18 August 2006

World hottest Web 2.0 Companies

Gespeichert unter: BusinessAngel, Internet, Investments, Start-up's — Peter Schuepbach @ 2:39

According to the openBC blog CNN has selected the world hottest 20 Web 2.0 companies. And guess whos among them:

openBC and Plazes

Herzliche Gratulation!

(Ein nicht unstolzer Business Angel!)

17 August 2006

Toller Video über Web 2.0 und Longtail

Gespeichert unter: Personal Experiences — Peter Schuepbach @ 10:09

Habe gerade diesen Video über Web 2.0 entdeckt. Kann man mehr sagen über Web 2.0 und Longtail?

http://www.youtube.com/watch?v=7xAA71Ssids 

16 August 2006

Heiss: Plazes launches Mobile Plazer!!!

Gespeichert unter: Coole Sites, Internet, Personal Experiences, Technology Trends — Peter Schuepbach @ 5:49

Wie ich soeben von Stefan Kellner von Plazes erfahren habe und als Beta-user schon ein bisschen kennen gelernt habe: Der brandneue Mobile Plazer ist zum Download bereit. Der grosse Launch findet Anfang nächste Woche statt – wer aber mein Blog liesst kann hier schon mal den Mobile Plazer downloaden.

Der Mobile Plazer erlaubt vom Handy aus den Plaze zu erfassen, andere Plazes abzurufen oder auch zusehen wo die Buddies gerade sind. Eine Killeranwendung folgt noch: Die direkte Kontaktaufnahme zum Buddy. Dies soll in den nächsten Wochen fertig entwickelt sein. Also los – Mobile Plazer hier downloaden und loslegen und „Plätzes“ erfassen.

Übrigens unterstützt werden erst die Nokia Handys und ein Samsung. Weitere sollen folgen. OO ist an der Arbeit einen Mobile Plazer für das Windows Mobile zu entwickeln.

Bildung ist der Schlüssel zur Informationsgesellschaft – wie wahr!

Gespeichert unter: Education, Internet, Personal Experiences, Technology Trends — Peter Schuepbach @ 4:03

„Alle sollen Zugang zum Breitband-Internet erhalten und befähigt werden, es sinnvoll zu nutzen. Bildung ist ein Schlüsselfaktor für einen sinnvollen Umgang mit dem Internet!“ schreibt Dr. Hanna Muralt Müller in ihrem Bericht in der neusten Ausgabe vom Netzguide „E-Government“. Ein sehr guter Artikel der aufzeigt, wie wichtig eigentlich Technologie in der Bildung sein sollte. Aber wie oft hinkt die Realität den Wünschen und Visionen von Politik und Staat weit hinter her.

Laut Muralt misst der Bundesrat in der Strategie für eine Informationsgesellschaft auch der Bildung einen sehr hohen Stellenwert bei. Alle sollen befähigt werden diese Technologien zu nutzen. Die Kompetenzen des Bundes jedoch seien durch das föderalistische Bildungswesen stark beschränkt. Deshalb wohl geniessen E-Health und E-Government viel höhere Priorität. Dort kann der Bund selbst eine Vorreiterrolle einnehmen. Die Bildung, einmal mehr durch Föderalismus in den Hintergrund gedrängt? Dies wäre fatal, denn der Grundstoff „Brain“ ist einer der wenigen „Bodenschätze“, die die Schweiz besitzt. Wir alle sollten deshalb mehr von der Schule bezüglich Innovation und Veränderung hinsichtlich der Investitionen im Bereich Technologie fordern.

Technologie in der Schule heisst für mich:

  • Tagtäglicher Einsatz von Computer-basiertem Lernen
  • Anpassung des Schulstoffs – Miteinbezug von Internet in den täglichen Schulstoff
  • Fortbildung der LehrerInnen ind er Nutzung neuer Medien und Technologie generell
  • Kommunikation mit Schülern, Lehrern und Eltern mittels neuer Medien – Einsatz von schulübergreifenden Plattformen
  • In Zukunft: testen von neuen Schulmethoden wie 1:1 Computing

Dies sind nur einige der Ziele, die eigentlich in die Strategie jeder Schule, jeder Erziehungsdirektion und jeder Bundesstelle passen sollten. Aber machen wir uns nichts vor – es sind enorme Anstrengungen notwendig:

  • Von der Schule: Die neuen Technologien anzupacken und initiativ und mit viel Mut anzugehen. Projekte zu lancieren und auch neue Wege in der Finanzierung zu beschreiten: Stichwort Sponsoring.
  • Von den LehrerInnen: Vorurteilsfreie Öffnung hinsichtlich des Gebrauchs der neuen Technologien vom Kindergarten bis hin zu Erwachsenenbildung. Mutiges Vorangehen auch bezüglich Kommunikation mit Schülern und Eltern mittels neuen Medien.
  • Von den politischen Behörden: Engagement bei der Unterstützung der Schulen auch wenn es politisch nicht so profilierend wirkt! Auch bei den erforderlichen finanziellen Mitteln müssen neue Wege beschritten werden.
  • Von den Eltern: Unterstützung der Schulen und insbesondere der Lehrer in der Umsetzung der neuen Projekte. Aber auch das konstruktive Fordern von neuen Methoden und neuen Lernformen, sowie den Einsatz neuer Medien und Technologien.

Wir versuchen bei GenevaLogic eine Art Musterschule-Stadt aufzubauen. Mal schauen, was wir da alles erleben werden.

Mehr zu diesem Thema hier – weil Bildung nicht nur für die GenevaLogic wichtig ist, sonder aus meiner Sicht auch der Schlüssel zur Informationsgesellschaft und zu Wohlstand insgesamt!

PS: Vor fast genau 10 Jahren hat Wolfgang Frei im NZZ Format eine Fersehsendung zur Nutzung von Internet in der Schule gemacht und ein Thesenpapier verfasst „Internet in Klassenzimmer“ – 1997 nota bene! Jeder kann selbst mal überprüfen, in wie weit diese Thesen eingetroffen oder erfüllt wurden. Ganz schön interessant! Ganzer Bericht hier.

14 August 2006

Besser Präsentieren – Do’s and Don’t – 1. Teil

Gespeichert unter: Best Practices, BusinessAngel, Investments, Personal Experiences, Start-up's — Peter Schuepbach @ 9:21

Also Andi B. hat mich ja schon vor einiger Zeit gebeten, die 10 Gebote für eine gute Präsentation hier zu posten. Das ist einfacher gesagt als getan. Ich habe mich seither mehr bei Präsentationen geachtet und habe versucht einige Beobachtungen und Erfahrungen aus vielen eigenen Präsentationen aufzuzeichnen. Hier die ersten 5 Tipps:

Einschränkung: Diese Bemerkungen und Tipps sind sicherlich nicht vollständig und sie sind mehr als Anregung gedacht. Zudem beziehen sie sich vor allem auf Präsentationen von Unternehmensideen an Investoren oder Geldgeber im generellen.

1. Feuer – Passion

Ich habe oft an mir, aber auch an anderen Personen beobachtet, wenn Leidenschaft in einer Präsentation ist, der berühmte Funke oftmals auch viel schneller auf die Zuhörer überspringt. Das wichtige ist aber, dass die Leidenschaft echt sein muss. Ich bin der Meinung, dass bei einer Präsentation durchaus, die Leidenschaft für das Thema stark und authentisch zum Ausdruck kommen soll. Dazu muss man genau wissen, von was man spricht und muss 100% davon überzeugt sein. Ich weiss dies ist einfacher gesagt als getan. Aber ich denke einfach, dass dieser Punkt enorm wichtig ist. Deshalb empfehle ich die Wahl der Person, die präsentiert mit viel Kalkül vorzunehmen. Lieber jemanden der sehr gut präsentieren und kommunizieren kann, als der kompetente Techie der es nicht rüber bringt!

2. Lampenfieber

Gehört zu jeder Präsentation. Jeder der kein Lampenfieber hat, der wird auch keine Höchstleistung erbringen können. Authentische und volle Leidenschaft braucht aber genau diese Höchstleistung. Diese wird vom Andrenalinausstoss verursacht und dies wiederum puscht unseren Körper zu den Höchstleistungen. Reden heisst nicht nur Sprechen, sondern vor allem auch Gestik. Hier liegt oftmals ein riesiges Defizit. Bewegt Eure Arme, zeigt mit euren Händen auf das was wichtig ist, reisst eure Zuhörer mit.
3. Gute Vorbereitung – Kein Ablesen
Wichtige Präsentationen übe ich selbst mehrmals und spreche sie laut vor mich hin – oft im Auto. Je besser ich den Inhalt beherrsche, umso mehr kann ich mich auf die Höhepunkte innerhalb einer Präsentation konzentrieren. Ich versuche, wenn immer möglich, meine Reden oder Präsentationen ohne Manuskript zu halten. Dies ist nicht immer möglich – je nach Thema. Aber ich habe selbst erlebt, dass erst der Funke auf die Zuhörer überspringt, wenn die Rede nicht mehr abgelesen wurde. Für mich das überragende Beispiel dazu, ist die Rede von Martin Luther King – „I have a dream“. Bei dieser Rede hat King nach ca. der Hälfte der Rede aufgehört abzulesen – und danach wurde die Rede von einer guten Rede zu einer unvergesslichen Rede!

4. Powerpoint – Folien

Lieber weniger Folien, dafür originelle. Lieber weniger Text, dafür viel Grafik. Gerade bei einer Investorenpräsentation muss man mit einfachsten grafischen Elementen arbeiten. Innerhalb 10 Minuten eine Geschäftsidee kapieren, hat viel mit Bildern zu tun – die kann man sich merken – einige Zahlen oder Texte hingegen nicht.

Es gibt viele Seiten im Internet, die nützliche Tipps und Tricks mit dem Umgang von Powerpoint anbieten. Beim Surfen über die Gruppe in openBC „Besser präsentieren“ bin ich auf „Working Smart“ gestossen ein Blog von Michael Hyatt. Er hat die besten Links von Powerpoint Ressourcen in einem Blogbeitrag aufgelistet – wirklich sehr nützlich!

5. Logischer Aufbau – Elevator Pitch

Für mich als Zuhörer, vor allem bei einer Kurzpräsentation, ist entscheidend, dass der Aufbau der ganzen Präsentation logisch ist. Bei einer Investorenpräsentation des eigenen Unternehmens mache ich es selber immer so:

  • Einstieg
  • Problem – Marktbedürfniss
  • Marktpotential – Marktgrösse – Marktsegmente
  • Meine Lösung des Problems – Angebot
  • Wettbewerb – Warum bin ich besser?
  • Zahlen – Grafisch dargestellt
  • Warum investieren? – 5 Gründe – Zusammenfassung

Ich hoffe, dass diese ersten 5 Punkte schon mal eine Hilfe sind. Fortsetzung folgt. Bemerkungen – Meinungen?

4 August 2006

VC’s machen alles um an junge Start-up’s ran zu kommen

Gespeichert unter: Best Practices, Personal Experiences, Start-up's, Technology Trends — Peter Schuepbach @ 6:24

Habe gerade mit verschiedenen Leuten hier auf dem Campus am Abend noch so die Welle im Silicon Valley diskutiert. Da ist mir ein Artikel in den Sinn gekommen, der vor etwa einer Woche im Wall Street Journal stand.

Im Artikel wurde dargestellt, wie VC alle Tricks anwenden um an gute Start-up’s heranzukommen. So hat zum Beispiel ein renommierter VC eine hip-hop Party organisiert. Andere wiederum haben eine Bowling Meisterschaft mit Mannschaften von Executives von Start-up’s organisiert. Wieder andere gehen an Tech Konferenzen und fragen die Panel Leute mehr oder weniger diskret aus, welche Web-Start-up’s sie hype fänden.

Es gibt scheinbar aber auch ganz skurrile Geschichten. So hat ein VC Manager kürzlich eine Tech-Party in Seattle besucht. Der 46jährige erschien in Anzug und Krawatte und stach damit alle Anwesenden bei weitem aus, ja machte sich damit gänzlich lächerlich.

Wie mir Betty Foster (Die Frau vom Fakultätsleiter in Stanford) ganz angewidert erzählte, laufen die meisten Mitarbeiter der neuen Start-up-Welle ganz unerträglich herum: Verrissene T-Shirt (Abercombie+Fitch lässt grüssen), Shorts, Flip-Flops und sogar diese verruchten Sitten würden auch vor dem femininen Geschlecht nicht halt machen. Wo bleibe da das Business Casual der Vergangenheit hat sie mich ganz ärgerlich gefragt? Ich konnte ihr keine Antwort geben – aber bei T-Shirt kam mir unweigerlich die Spreadshirt Leute in den Sinn und ich musste lachen…

Ein Problem scheint auch, dass viele VC Spezialisten sich nicht mehr mit den jugendlichen Trends zurecht finden. Viele der 90er Hyper sind heute bei VC’s und nicht mehr im täglichen Web-Design. Das scheint Spuren zu hinterlassen – zumindest scheint sich da ein Graben aufzutun. Die VC’s tun gut daran sich gute Spezialisten aufzubauen um laufend die neusten Trends zu verfolgen und vor allem auch beurteilen zu können!

Und ich muss gestehen, als 44 Jähriger, habe ich auch ein bisschen Mühe meine eigene Tagworld Seite aufzubauen und auf Votes von anderen zu reagieren…

 

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