Peter Schüpbach – NewBorn Blog

23 Juni 2006

Gapminder

Gespeichert unter: Best Practices, Education — Peter Schuepbach @ 2:35

Just found this intersting graphical animation of the new 2006 statistics of the development of our world!

Gapminder is a Stockholm-based non-profit organisation. Their extraordinary interactive graphs help to visualize complex global trends, like the distribution of poverty, in different regions of the world. All animation have also a timeline included and show very well how and where changes occur. The raw statistics would bore you to tears; the web graphs — dynamic, colorful and clear — are utterly compelling.

Gapminder

Another example is the world health chart. 

22 Juni 2006

Sich in Frage stellen…

Gespeichert unter: Best Practices, Personal Experiences, Start-up's — Peter Schuepbach @ 5:38

ist wie eine reinigende Dusche nach einem Ausdauerlauf!

Bei GenevaLogic sind wir daran, unsere Marktstrategie und Produktestrategie für die nächsten 3 Jahre festzulegen. Dazu muss man immer wieder bereit sein eigneschlagene Pfade zu hinterfragen. Genau das machen wir in unserem Management-Team im Moment ganz ausgiebig. Und obwohl vieles schon x-mal in der Vergangenheit durchdacht wurde, ermöglicht dies, Veränderungen im Markt und auch in unseren Produkten Rechnung zu tragen.

Eigentlich ein ganz normaler Prozess könnte man meinen. Aber oftmals werden bestehende Pfade einfach mal noch weitergegangen, obwohl eigentlich schon lange, aufgrund Veränderungen beispielsweise, reagiert werden müsste. Wir versuchen dies hier anders zu machen und immer wieder auch unsere Langfriststrategie zu hinterfragen. BusinessCase 2009 heisst das Zauberwort.

Ein Kernelement dieser Strategie ist das Go-To-Market Konzept. Bei der Internationalisierung stellen ja viele Unternehmen auf einen Distributionspartner ab. Auch wir haben dies gemacht und in über 30 Länder unterschiedliche Distributionspartner. Dieses Modell hat aber eben viele Vor- und aber auch Nachteile. Mit der Erfahrung aus unserem strategischen Markt USA, wo wir eine eigene Operation haben, sind wir nun zum Schluss gekommen auch andere wichtige Märkte entsprechend zu untersuchen, ob es nicht Sinn macht in diesen Märkt selbst Vorort zu sein. Die entsprechenden Szenarien werden nun erarbeitet und wir werden Sie an unserem nächsten Management Meeting gemeinsam besprechen.

Dies sind sehr spannende Zeiten in einem Unternehmen. Neue Märkte – neue Herausforderungen! Wie wahr! 

20 Juni 2006

Vortrag bei Startglobal Anlass – Das tägliche Überleben erleben

Gespeichert unter: Personal Experiences, Publications, Start-up's — Peter Schuepbach @ 9:36

Ich muss mich bei allen Gästen des Startglobal Anlasses entschuldigen. Mir ist nach der Anreise in Kostanz so übel geworden, dass ich die Zeit bis zur vorzeitigen Abreise nur noch auf der Toilette verbracht habe. Deshalb musste ich meinen Vortrag auf dem Schiff (!!) absagen. Das tut mir wirklich leid, da ich gerne die Jungunternehmer und Studenten kennen lernen wollte.

Als Ersatz für meine Rede möchte ich deshalb hier in meinem Blog, das ja von Startglobal verlinkt ist, Teile des Inhaltes wiedergeben. Stellen Sie sich also vor, ich stände vor Ihnen auf dem Schiff zwischen Hauptgang und Dessert…

Quote:

"Mann/Frau sollte sich immer wieder daran erinnern, das Geschäft nicht Leben oder Sterben bedeutet. Es ist einfach ein Sport!" dieses Zitat ist von Richard Fairbank, CEO von Capital One.

Dieses Zitat widerspiegelt auch etwas die Kultur- oder Mentalitätsdifferenz zwischen Unternehmertum in den USA und in Europa. Hierzulande werden die Folgen des Scheiterns immer noch zu stark gewichtet. Gerade bei vielen Jungunternehmern stehen diese "Folgen" oftmals im Zentrum der Risikoüberlegungen und Abwägungen. Und dies hindert viele daran, das eigene Unternehmen zu starten.

Ich bin ja schon fast die Personifizierung des "modernen" Scheiterns in der Schweiz und deshalb werde ich wohl auch so oft an solche Anlässe eingeladen. Und ich kann auch hier in meinem Blog allen Lesern versichern: Es gibt ein Leben nach dem Scheitern! Und es gibt neue Chancen und neue Möglichkeiten.

Ich bin also irgendwie ein Serientäter und verdammt stolz darauf! Mit GenevaLogic, meinem derzeitigen Hauptengagement als Unternehmer, versuchen wir gerade den Umsatz in den nächsten drei Jahren zu verdoppeln und von der weltweiten Nummer drei zur Nummer ein (1) zu werden (in unserem Segement "Tools for Schools").

Solch unternehmerisches Handeln ist immer auch mit Risiko verbunden. Und, Risiko hat auch mit Scheitern zu tun. Dies war auch bei meiner vormaligen Tätigkeit bei Miracle nicht anders. Wir hatten einen Traum mit einem super Team von Mitarbeitern, einem sehr innovativen Produkt und einer Marktchance, weltweit erfolgreich zu sein. "If you can dream it – you can do it" Nach über 14 Jahren harter Aufbauarbeit, etlichen Hochs und vielen Tiefs, viel Schweiss und Arbeit, kam dann Ende 2000 das Aus! Das hat enorm geschmerzt und schmerzt manchmal noch immer (vor allem bei der Vorbereitung solcher Vorträge). Was mit einem Studentenkredit in der "Garage" begann, endete dramatisch und mit viel medialem Getöse. Nüchtern betrachtet aber, war es ein unternehmerisches Wagnis, dass genauso viel Chancen wie Risiken hatte. Meine Partner und ich sind diese unternehmerischen Risiken ganz bewusst eingegangen.

Ein Unternehmer muss also auch mit Niederlagen umgehen können. Nach einer blutigen Nase wieder aufstehen und weiter kämpfen. Gerade in den Fehlern, den Krisen oder den Niederlagen lernt man am meisten. Daraus kann man viel Schöpfen und Erfolge viel intensiver geniessen. Und was gibt es schöneres als mit einem tollen Team im Unternehmen einen Erfolg zu feiern. Oder die unglaubliche Genugtuung, eine Krise gemeistert zu haben.

Deshalb, liebe Jungunternehmer, die etwas Unglaubliches kreieren wollen: Go for it! Es gibt nichts Tolleres als die Erfahrungen eines Start-up's. Kreativ nach Lösungen von Problemen suchen und im Team den geschäftlichen Erfolg anstreben und etwas gemeinsam aufzubauen. Das tägliche Überleben zu erleben!

Also – liebe Gesellschaft: Unterstützen wir, wo immer wir können unsere Jungunternehmer, zollen wir ihnen höchsten Respekt. Zelebrieren wir ihren Erfolg und verzeihen wir ihnen Fehler und Scheitern und ermuntern sie immer, weiter zu machen – den unternehmerischen Virus weiter zu tragen und andere anzustecken!

"Doch wenn unsere Gebete nicht erhört werden, wenn unsere Erwartungen und Träume nicht wahr werden, sollten wir alle daran denken, dass wahre Grösse nicht darin besteht, nie zu fallen, sondern darin, sich nach jedem Sturz wieder zu erheben."

Nelson Mandela"

Unquote:

Dies als kleiner Auszug aus meiner Spirit Speech…

16 Juni 2006

Social costs of failures

Gespeichert unter: Internet, Personal Experiences, Start-up's — Peter Schuepbach @ 4:50

Very good article from Bruno Giussani about the intro speech of Clay Shirky and some thoughts about a possible correlation of open source development and social costs of entrepreneurial failure in specific countries. 

Quote:

… about the social costs of failure. For example, in the debate about entrepreneurship in Europe the argument is constantly put forth that the social cost of failing as an entrepreneur in Europe is significantly higher than in the US. Following Clay's argument, European governments would achieve better results fighting this ingrained social stigma (reducing the cost of failure) rather than encouraging entrepreneurship through other means. And we both started wondering whether there may be some correlation between the social costs of failure in a given country and the level of open-source activism there. For example, Germany is very active in open-source, more than almost any other place in the world: could it be that many innovative/entrepreneurial Germans have found in open-source an outlet to invest their energy and try out their ideas (any idea) at a much lower failure cost?

Unquote

Very interesting thought. If i see how many good ideas are not started by young people because of the "social costs" for a potential failure then it might be really a much better idea for the government to fight these costs.

9 Juni 2006

Interesting information about pay-as-you-go mobil phone data

Gespeichert unter: Education, Investments, Technology Trends — Peter Schuepbach @ 2:59

Micorsoft launches a new FlexGo initiative – see more information here.

I took out of these information a very interesting data sheet of emerging markets. In emerging markets, PC ownership remains limited with less than 10% of households owning a PC. In contrast, mobile phone ownership has taken off – 29% of people in emerging markets own a mobile phone. The availability of flexible, pay-as-you-go payment options has contributed to this growth – 74% of mobile phones in emerging markets are prepaid mobile phones.

Interesting to see how one could adapt this to other business areas. Why not pay-as-you-click payments for PC's. So almost everybody could afford haveing a PC at home or in school. This would help to close the gap between the "rich" and the "poor" countries and would allow much faster distribution of computers to families, kids and schools. Where is Dell and HP providing such offers?

7 Juni 2006

Successful start of SAF at Frankfurt Stock Exchange

Gespeichert unter: Best Practices, Publications — Peter Schuepbach @ 11:45

Very successful start of the Swiss software company SAF at the Frankfurt stock exchange. According to their Q1 numbers the total revenue for the first quarter increased by 57% to €2,08 mio. and profit increased to €0.2 mio. This is another good example of software companies out of Siwtzerland being successful despite some opinion in the Swiss media (See also this post) that this is for Swiss software companies impossible.

4 Juni 2006

Classroom Management in Schulen ein MUSS!

Gespeichert unter: Best Practices, Education, Personal Experiences — Peter Schuepbach @ 6:04

Leider stellen wir bei GenevaLogic immer wieder fest, dass immer noch Computer an Schulen installiert werden ohne dass mittels einer "Classroom Management" Software die PC's kontrolliert und gezielt im Unterricht eingesetzt werden können.

Ein PC basierender Unterricht wird immer wie wichtiger und damit steigt die Anforderung an die Lehrer Computer vermehrt im Unterricht einzusetzen. Wie will aber der Lehrer die 20+ Schüler hinter den Bildschirmen führen und unterrichten? Er braucht dazu eine Software mit der er jeden PC im Klassenzimmer steuern kann und zwar genau nach seiner didaktischen Vorstellung (Didaktik im Netz).

Zweifel? Ich bin im stöbern im Internet auf ein Schülerforum gestossen mit folgendem Inhalt: 

Hans (Name geändert) 

So, ich zeig euch mal was super Tolles: Naja, es ist kein Programm, das euch in irgend einer Form nützlich sein könnte, aber ich denke, zumindest einige könnte es trotzdem interessieren. Das ist nämlich die neueste Errungenschaft unserer Schule.

Tja, damit sind wir von nun an gestraft ~~ und wenn das Progi wirklich so einfach zu bedienen ist, wie es auf der Seite da beschrieben ist, dann Malzeit *seufz* Dann kann es bei uns sogar der dämlichste Lehrer bedienen und *omg* das ist weniger toll. Klickt mal unten auf "Wie Vision funktioniert". Das Progi scheint wirklich Narrensicher zu sein ~~ Tja, damit hat sich das Knacken von Passwörtern der Lehrer, um den Internetzugang freizuschalten *omg* dagegen sind sogar wir Informatikschüler wehrlos *seufzelt*

Willi (Name geändert)

Jo sowas haben wir an unserer Schule. traurigIst aber ein anderes und wohl nicht ganz so einfach zu bedienen. Letztens hab ich bei uns nen Zettel mit den Passwörtern gefunden. Muss mal ausprobieren ob die funzen. großes Grinsen

Hans (Name geändert)

Ich bin mir sicher, dass jeder einzelne unserer Lehrer das Programm bedienen kann. Aber unsere WIler kriegen hoffentlich auch das geregelt. wir rätseln schon die ganze Zeit, wie wir das irgendwie umgehen können *hm* Bei uns haben es die Informatikschüler sogar mal geschafft mit nem Prof im Raum die Festplatten eines PC's zu klauen xD" Mäuse klauen war ja Standard. Inzwischen ist alles mit Schlössern gesichert.
Ein Zettel mit den ganzen Passwörtern? ui, bei uns liegen die leider nicht so einfach rum. Trotzdem sind wir an einige Passwörter gekommen, aber die werden immer vorsichtiger. Einer aus meiner Klasse wurde erwischt, leider. Aber auch nur, weil der Professor, von dem das Pass war, genau an diesem Tag krank war und da fällt es natürlich auf, wenn mit dessen Account der Net-Zugang gewährt wurde xD" Naja, Pech würde ich sagen ^^ Die Lehrer werden gerade in die Bedienung des Programmes eingewiesen. Unsere Matheprofessorin und die Informatikprofessorin können natürlich schon bestens damit umgehen *grummel* Man sieht dann beim Beamer immer die Symbolleiste des Programmes, wenn sie aus Versehen dran fährt *seufz* Als wenn es nicht reichen würden, dass die Lehrer in den PC-Räumen immer zu zweit sein (Prof + technischer Assistent), wobei einer ganz hinten steht.

Noch Fragen? Ich möchte hier keine Diskussion über die Erziehung von Schülern die standardmässig Mäuse klauen vom Zaun brechen. Fakt ist, dass viele Lehrer sich immer noch scheuen Computer in der Bildung tagtäglich einzusetzen. Wir versuchen mit unseren Produkten dies zu fördern. Die Einfachheit dient dazu, dass jeder Lehrer sofort in der Lage ist die vorhandene Technologie bestmöglich im Unterricht einzusetzen und sich damit auf die Inhalte und nicht auf die Werkzeuge zu konzentrieren. Empowering Education eben…

Liebe Lehrer: Lasst Euch nicht entmutigen und setzt ohne Hemmungen Eure PC's an der Schule ein. Nicht immer – aber immer öfter!

2 Juni 2006

Workshop SpeedLingua and GenevaLogic

Gespeichert unter: BusinessAngel, Education, Personal Experiences, Start-up's, Technology Trends — Peter Schuepbach @ 5:50

Just returned from an exciting and intense workshop with Martin Velasco the founder of SpeedLingua. Earlier this year GenevaLogic and SpeedLingua announced to work together in the distribution of the innovative products of SpeedLingua through the market access GenevaLogic has in more than 30 countries worldwide. We started the distribution of the products in the German speaking markets in spring very successfuly.

Since the first meeting I had with Martin in Geneva late last year I have been impressed about the entrepreneurial spirit that fills a room when Martin enters it. And also from the beginning I was so excited about the innovative idea and technology behind SpeedLingua. You do not know what SpeedLingua is? SpeedLingua is an innovative method and software application based on the principles of the audio-phonology theory and treatment of the ear in real time. By listen to music or by speaking your foreign language the system modulates your wrong frequency to the right one and sends it to your ear. According to the theory that your ear is responsible how you pronounce you can improve your speaking by simply training your ear. The result is amazing: I will post a movie about a Chinese girl taking lessons in English before and after using SpeedLingua or a French guy talking English before and after soon. The reason for this improvement lies in the different native frequency of our languages. Biggest differences are between French and English or Chinese and English.

Now, we here at GenevaLogic believe that classroom management and language lab will be soon the same, means that they will converge. The more the existing equipment in schools not only is used for IT classes the more will increase the demand to use the same infrastructure also for language classes. And there comes SpeedLingua in the game. I strongly believe that this system is one of the few innovative improvements in the way we are able to learn a language. And pronunciation is a key factor to loose the shyness of speaking a foreign language. If you feel secure in speaking simple conversation in a foreign language you become motivated to learn more and to increase your knowledge of grammar and words. The foreign language becomes your friend and not your enemy.

So Martin Velasco and people from our sales and business development (Fränzi, Karin and Ivo) units shared thoughts about how to bring these systems together with our market position and products. Also we were discussing different models to enter the markets. Especially for China we discussed the different experiences we made on both sides. We all agreed on the fact that there is a unique window of opportunity for a powerful market entrance since the next Olympic Games coming up in 2008 will be held in Beijing and the big world exhibition will be held in Shanghai in 2010. What reason is this for languages? Everybody who already tried to take a taxi in Shanghai or Beijing knows what opportunity this means. Simply no one is able to speak English or to understand English. Not to speak about any shops or policemen in the street. Imagine all the visitors from arround the world 2008 in Beijing. Therefore there several projects going on to train all these people in crash courses in English. And that is exactly where we want to step in.

Having now Olivier Bloch setting up our presence in China I am confident that it is also possible for a small company like GenevaLogic to successfully enter into the Chinese market. Even more having such wonderful partnerships like the one with SpeedLingua. It is just great fun to work with such entrepreneurs like Martin Velasco.

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