FON and plazes announced that they will collaborate. Two very hot startup’s will work together in setting new standards in their business areas. Also I beleive that this collaboration makes a lot of sense – even though this sense can not be disclosed yet
openBC und plazes werden in einem Artikel des Stern beschrieben. Mehr dazu unter:
http://www.stern.de/computer-technik/internet/556353.html?q=soziale
Es ist interessant, wie wenig hierzulande noch über die Communities im Netz allgemein bekannt ist. Ich habe mit kompetenten Leuten aus dem Medienbereich viel darüber diskutiert und selbst gestandene Journalisten finden das Thema noch nicht spannend genug. Sehr schade. Es zeigt für mich aber auch eins: Die grossen Internet Communities sind vor allem im Bereich der Jugendlichen zu suchen. Viele dieser Nutzer kommen aus der Generation, die bereits mit Computer aufgewachsen sind und die bereits mehrere Stunden pro Tag im Internet verbringen. Und dies Community wächst und wächst…
Ein Beispiel dazu: Einfach mal auf meinbild.ch gehen…
Nach nur kurzer Aufbauphase eines operativen Teams von Entwicklern hat plazes.com eine überarbeitete neue Version lanciert. Still und leise wurde der ganze Aufbau leicht umgebaut und mit guten neuen Funktionen versehen. Auch die Performance ist erheblich besser geworden. Wirklich ein ganz toller Service. Wird spannend wie sich plazes da weiter entwickeln kann. Auf alle Fälle unbedingt weiter beobachten…
Und wer noch nicht registriert ist: Unbedingt nachholen!!
Zum Thema, dass virtuelle Netzwerke auch zu gross werden können, gab es im letzten Jahr einen interessanten Artikel in der wirtschaftswoche: „Feiner Kreis“
Ich bin der Meinung, dass diese Subnetze einfacher zu organisieren sind, als sich einfach nochmals in irgendwelchen Netzwerken einzutragen. Da muss ein Nachfolger zu den grossen Netzwerken kommen, die dies transparent ermöglichen – skalierbar von GROSS zu klein – gerade so wie ich es eben haben will.
Hier noch eine kleine Ergänzung zu meinem Text über den Mut der Schweizer. Gerade habe ich in der neusten Ausgabe von Cash gelesen, dass vor allem in der Schweiz die Einwanderer das neue Unternehmertum beschleunigen. Dabei begründet deren Erfolg Cash wie folgt:
- Einwanderer bringen neue Ideen mit
- Ausbildung der Einwanderer hat sich enorm gebessert (dieses Phänomen kennen wir von GenevaLogic)
- Opfer der Eltern für die Kinder stacheln den Ehrgeiz an
- Einwanderer verlassen sich stark auf die verwandschaft
- Einwanderer sind bereit, etwas zu wagen!
Vor allem Grund 5 bestätigt meine These, dass sich die Schweizer bezüglich Wagnis wahrschienlich noch nicht stark verändert haben. Oder täusche ich mich doch?
Ich habe gestern im Radio gehört, dass laut einer Studie der HSG die Schweiz in Europa Spitze ist bezüglich der Neugründungen von Unternehmen. Der Schritt in die Selbständigkeit werde von Schweizern deutlich mehr gemacht als von den anderen Europäern.
Bis heute habe ich in allen meinen Vorträgen und Gesprächen immer darauf hingewiesen, dass ich der Meinung bin, dass die Schweizer eben gerade nicht risikofreudig und mutig sind bezüglich Unternehmertum und Selbständigkeit. Muss ich mein Urteil nun revidieren – meine Meinung ändern?
Das Resultat der Studie, ohne sie im Detail zu kennen (will das noch nachholen), wundert mich schon. In den letzten Jahren ist sicherlich sehr viel passiert punkte Engagement für das Unternehmertum. Beispiele dafür sind venturelab, die Start und Venture Initiativen und vieles mehr. Auch ist wieder mehr Kapital für Early Stage Finanzierungen vorhanden. Auch die Organisationen wie b-2-v oder BAS haben viel dazu beigetragen, dass gute Projekte finanziert werden können. Aber hat dies zu einem Mentalitätswandel insgesamt geführt?
Ich habe aus meiner Erfahrung mit Hochs und Tiefs immer Jungunternehmern mut machen wollen Risiko bewusst einzugehen und ein Projekt mit aller notwendigen Passion zu verfolgen. ich habe aber gerade auch oft festgestellt, dass in breiten Kreisen der Bevölkerung Unternehmer und Unternehmertum nicht immer so positiv angesehen werden. Und gerade hier braucht es einen enormen Wandel. Unsere Fehlertoleranz muss massiv zulegen. Wenn Scheitern als immer noch so was teuflisches und schlimmes angesehen wird, dann kann sich dies auch nicht schnell ändern. Jemand der etwas riskiert muss scheitern dürfen. Ansonsten wird er es womöglich nicht anpacken, obwohl die Chancen gut stehen würden.
Deshalb bin ich bezüglich der Resultate eher skeptisch. Es könnte aber sein, dass gerade eine neue Generation in den neuen Hype von Nano-Technologie, Internet, Web2.0 und generellen neuen Möglichkeiten einsteigen will und kann und diese Chance dieser Zeit gezielt nutzen will. Würde mich persönlich sehr freuen wenn dies der Fall wäre. Ich bleibe aber skeptisch. Vor allem wenn ich sehe, wie viele selbständige Dienstleister für Startup’s jeweils in meinen Vorträgen bei venturelab sitzen. Wenn diese Selbständigkeit damit gemeint ist, dann verstehe ich die Resultate, würde sie aber nicht derart hoch gewichten.
Ich hoffe natürlich trotz allem, dass ich mich täusche und wir viel unternehmerischer geworden sind. Das würde mich echt freuen. Generell rufe ich jedem zu der sich als Unternehmer betätigen will. „Leinen los und vorwärts ins Abenteuer. Es gibt nichts Schöneres und Erfüllenderes!“ Oder wie Daniel Borel sagen würde: „Swiss up!“
Social Networking: Eigentlich ist das fantastische an „Social Software“, dass diese Art von Internet Service klassisch: kleine Investition und tiefe Kunden Akquisitionskosten! Der Mehrwert für den Kunden ist sofort offensichtlich. Was genial ist an diesen Modell ist die Viralität. Ein Kunde registriert sich und macht den Dienst für andere intressant, weil er mit seinem Profil auf dem Portal öffentlich wird. Auf der anderen Seite will er seine Umgebung mit auf das Portal bringen. Damit steigt sofort die User Zahl. Zudem je erfolgreicher ein Netzwerk aufgebaut wird umso wertvoller wird es für den einzelnen – solange – solange es nicht unübersichtlich wird – und ganz wichtig – solange es einen realen Bezug zu dem registrierten User gibt.
Ich bin skeptisch ob die riesigen Communities nicht irgend mal rüber kippen in die Belanglosigkeit, weil es einfach zuviele Nutzer undifferenziert auf der Plattform hat. Deshalb ist für mich ein Knackpunkt in allen Social Netzwerken die Möglichkeit Sub-Communities zu bilden, die gleich Interessen oder ähnliche Profile haben. Und was ganz wichtig ist: die regionale Verknüpfung vorhanden ist. Bei GenevaLogic haben wir lange überlegt, wie wir eine solche Plattform für Lehrer aufbauen könnten. Wir sind bis heute zum Schluss gekommen, dass die kritische Masse noch fehlt (was nicht heisst, dass wir es später doch noch machen).
Was wir im Aufbau von openBC in der Schweiz gelernt haben, ist dass gerade der lokale Bezug enorm wichtig ist. Ohne dies lebt das Netzwerk nicht – es pulsiert erst wenn virtuell zu real wird.
Ist das Timing für neue Platformen richtig: JA! Absolut. Ich bin überzeugt, dass durch die Verbreitung von Internet, die Flickr Akzeptanz und die Akzeptanz von Massen sich im Web darzustellen ein enormes Potential, ja Momentum darstellt. Wer das heute nutzt der bildet sich die Community für weitere Dienste auf.
Und wo ist das Business Modell? Es gibt verschiedene – Premium Mitgliedschaft für mehr Funktionalität wie openBC oder personalisierte Werbung. In jedem Fall ist für mich eines klar: Während sich die Startup Kosten für solche Plattformen drastisch reduziert haben sind sie für andere Modell stark gestiegen. Es ist viel härter geworden traditionell top-down zu verkaufen und es ist kaum mehr möglich auf traditionelle Art den Kunden an sich zu binden. Der Einstieg heute ist ganz klar bottom-up in vielen Geschäftsfeldern. Und dabei spielen Netzwerke eine Entscheidende Rolle – Business Netzwerke im Speziellen. Im Privatbereich nimmt das Austauschen von Informationen, Bildern und Standorten laufend zu. Mobile Dating (Beispiel mobestar.com)oder Instant Picture Upload sind Themen, die jüngere Generationen verinnerlicht haben. Beziehungen über das Internet auszutauschen oder anzubandeln wird zur Selbstverständlichkeit.
Was also haben Social Networking und Social Software gemeinsam: Leute die versuchen sich zu kontaktieren, zu vernetzen und auszutauschen. Sag mir jemand, dass es da was wichtigeres gibt!
I am since some time a believer in virtual social networks. The trend in the use of the Internet leads especially the younger generation to share personal information with others our generation never thought of. And I’m writing this with the age of 43! OK – I admit that beeing in the software business for more than 20 years the new technologies have been accepted by such a wide community that more and more on virtual services can be build highly profitable and sustainable businesses. And this is in my opinion the biggest difference to 1999/2000.
And for all the sceptical people writing their hands hot in articles about the second bubble will be wrong. Because a lot of the entrepreneurial spirit of the second wave is build upon profitable business ideas. And investors and technology specialists have learned their lesson. Therefore I’m very bullish about the future of certain business models. Especially the ones build with social networks like www.tagworld.com or www.openbc.com.
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