Warum nimmt die Sonntagszeitung einen Startup-Unternehmer ins Visier? (mit Nachtrag vom 18. März 2014)

Peter Schuepbach:

1. Journalismus heute

Leider ist dieses Beispiel nicht neu: Viele Berichte enthalten heute so viele Halb- und Unwahrheiten, weil alles derart schnell geht und sich ein Journalist oft gar nicht mehr an die Fakten halten will. Schliesslich ist ja auch all das Geschriebene schnell wieder verpufft und schon geht’s zum nächsten Artikel…

Ich stelle fest, dass viele Erlebnisse, die ich selbst hatte genau das belegen. Jüngstes Beispiel haben wir selbst bei politnetz.ch erlebt, wo die BZ schlicht falsche Informationen vom ehemaligen Geschäftsführer ohne vorherige Klärung abgegeben hat. Und es zeigt sich auch wieder einmal am Bericht über Beat Schillig – siehe unten!

2. Gesunder Wettbewerb und ist gut – aber sollte nie schmutzig geführt werden

Jede schmutzige Kampagne kann zu einem grossen Backfire werden. Was mich aber vor allem empört, ja schockiert, ist die Tatsache, dass dieser Bericht scheinbar von einem Wettbewerber (startups.ch) unterstützt, ja wohl gefördert wurde. Und schon gar nicht nachvollziehen kann ich, wie man einen solchen Artikel über einen Konkurrenten selbst im eigenen Blog veröffentlicht – ja sogar durch Zitate und Auskünfte, scheinbar eine falsche Darstellung fördert. Da herrscht eine Unternehmenskultur bei diesem Unternehmen, die unverträglich ist, mit einer pulsierenden Startup-Szene, wo es täglich um einen Wettkampf geht, gegen den Wettbewerb und für den eigenen Erfolg – jedoch nie über Diffamierung und Negativpresse des Konkurrenten!

Und gerade diese Berater-Firma startups.ch AG sollte ja eigentlich diesen Geist vorleben – ja Beispiel und Vorbild sein, für alle die Startups, die sie so sehr fördern wollen.

 

Wer sich in der Startup-Szene auskennt weiss, welchen grossen Beitrag das IFJ und venturelab, venturekick, alles Gründungen und Initiativen von Beat Schillig, geleistet haben.

Ursprünglich veröffentlicht auf Wider den Thesenjournalismus:

Wie das IFJ Institut für Jungunternehmen  und venturelab  um ihren guten Ruf kämpfen.

Beat Schillig (49) ist Familienvater mit 2 Kindern und lebt in St.Gallen. Er gilt als unbescholtener Bürger, der sich, abgesehen von ein paar Parkbussen, bisher nichts zuschulden kommen liess. In den letzten 20 Jahren hat er als Unternehmer das IFJ Institut für Jungunternehmen aufgebaut und beschäftigt heute 20 Mitarbeiter. 2004 hat er mit seinem Team nach gewonnener Ausschreibung der KTI (Kommission für Technologie und Innovation) das Programm venturelab lanciert. Dieses nationale Trainingsprogramm für Hightech-Startups ist sehr erfolgreich. Zu seinem Lebenswerk gehört auch, dass er als Business Angel und Verwaltungsrat das Startup jobs.ch mit aufgebaut hat. Dieses wurde zuletzt für CHF 390 Millionen an Ringier und Tamedia verkauft. Den erzielten Gewinn hat er, seiner Leidenschaft fürs Unternehmertum folgend, wieder in diverse Startups investiert. 2012 wurde er von der SECA (The Swiss Private Equity & Corporate Finance Association) als Business Angel…

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Open Development Day @ Tamedia

Am letzten Wochenende fand der ODD bei Tamedia statt. Verschiedene Teams haben dabei in den verschiedenen Online Bereichen Projekte erarbeitet. Innerhalb von nur 2-3 Tagen konnten dabei sensationelle Resultate präsentiert werden. Ich war tief beeindruckt von allen Teams. Gewonnen haben die 2 Projekte von search.ch und www.fashionfriends.ch. Hier noch mehr Infos beim Blog von Sven Ruoss.

Speziell das Projekt “FashionFriends” war natürlich für mich interessant. Die Idee eines Fashionboard hatten wir zwar schon intern vor einigen Jahren diskutiert – und ja, eine solche Idee ist nicht ganz neu, aber wie das Projekt umgesetzt und visualisiert wurde, war schon sehr verblüffend. Das Fashionboard, da bin ich überzeugt, würde die Stickyness bei FashionFriends massiv erhöhen. Ich bin gespannt, wie unser Productboard auf die Präsentation des Teams reagieren wird.

Herzlichen Dank allen Teams für die grosse Arbeit, die dort am Wochenende geleistet wurde!

Habe wieder Lust zu schreiben

Ich habe heute per Zufall meinen Blog entdeckt – ja wieder entdeckt. Und ich bin erschrocken in welch grässlichen Zustand er ist. Nun, ich habe also beschlossen, wieder mehr zu schreiben. Als erstes habe ich ihm ein neues Design verpasst. Nun sieht er schon mal wieder moderner aus. Als nächstes wird alles aktualisiert und dann…. ja dann hoffe ich, habe ich auch wieder was zum erzählen.

1 Jahr nach der Sammelaktion zum Erdbeben in Haiti

Genau vor einem Jahr haben wir eine grosse Sammelaktion für die Erdbebenopfer in Haiti organisiert. Kaum zu glauben, dass dies schoin ein Jahr her ist. Und doch – wenn ich die heutigen Bilder sehe, wie wenig mit der Hilfe aus der ganzen Welt bis heute erreicht wurde, stimmt das mich sehr traurig. Auf der einen Seite die bedürftigen Menschen, die ums Überleben kämpfen und auf der anderen Seite keine Staats-Strukturen, die es erlauben, dass die Hilfe aus dem Ausland auch tatsächlich ankommt. Frustrierend.

Trotzdem bin ich immer noch überzeugt, dass wir das richtige getan haben und das die Glückskette das Geld ja sehr sorgsam und auf verschiedene Projekte verteilt und einsetzt.

Shopping Club Conference Istanbul

Ich bin nun ja seit genau zwei Jahren daran den Schweizer Shopping Club FashionFriends aufzubauen. Letzte Woche hatten wir wieder die Gelegenheit, uns mit anderen Shopping Clubs aus der ganzen Welt zu treffen und auszutauschen.

Sina Afra, der Markafoni in der Türkei zu Höhenflügen führt, hat die Insights der Konferenz sehr treffend zusammengefasst.

Mehr dazu hier in seinem Blog

Wir investieren enorm viel in den Aufbau unserer Logistik und der notwendigen Prozesse. Dies ist auch notwendig, denn mittlerweile verkaufen wir über 30’000 Artikel pro Monat.

Endspurt bei der Hilfsaktion “HAITI”

Es ist toll wie viele Leute nach der grossen Glückskette Aktion noch spenden! bereits sind wir über Fr. 40’000 an Spenden und über 600 Leute haben an der Aktion “HAITI – Schweizer Internet Unternehmen helfen” teilgenommen. Das ist SUPER. Herzlichen Dank allen, die gespendet haben oder noch spenden werden. Es ist schon erstaunlich, was man erreichen kann, wenn Internet-Unternehmen zusammen spannen und ihre jeweilige Reichweite ausnutzen. Und dann noch viral sich eine solche Aktion verbreiten kann. Ich danke allen, die diese Aktion weitergetragen haben – ganz herzlich. Es ist fü einen sehr guten Zweck.
Hier einige Beispiele:






Es freut mich, wie die Solidarität unter den Internet Firmen in der Schweiz funktioniert. Das ist sicherlich ein tolles Erlebnis für alle, die hier mitmachen. Es braucht keinen Verband oder keine Organisation um solche Aktionen abzustimmen. Wichtig ist, dass alle aufeinander zugehen und ein gemeinsames Ziel erreichen wollen.

Nun der Endspurt läuft: Bis zum 7.2.2010 kann gespendet werden. Wäre doch gelacht, wenn wir die Fr. 50’000 nicht knacken könnten!